Online Marketing Service

Artikel von März 2010

Bei Anruf – Google AdWords

28. März 2010
von Gordian Hense

Wussten Sie, dass man über Google AdWords Anzeigen für Mobiltelefone schalten kann, bei denen der Benutzer gleich beim Werbekunden anrufen kann, wenn er auf die Anzeige klickt?

Über Google AdWords kann man nicht nur Anzeigen im Google Suchnetzwerk und im Content – Netzwerk schalten, man kann auch Anzeigen für verschiedene Mobil-Geräte schalten. Bei Mobil-Geräten mit Handyfunktion kann man in die Werbeanzeige eine Telefonnummer einfügen. Klickt der Benutzer des Mobil-Gerätes auf eine solche Anzeige kann er entscheiden ob er gleich die angegebene Nummer wählen will oder nur lieber die Webseite aufrufen will.

Diese Funktion wird Click-to-Call genannt:

http://adwords-de.blogspot.com/2010/02/moglichkeiten-der-mobilen.html

Nachrichten aus Twitter, Facebook und Co. werden in Zukunft in den Suchergebnissen von Google als Spezialergebnis erscheinen. Schade ist nur das bei Twitter anscheinend alle Tweets durchsucht und dargestellt werden, aber bei Facebook z.B. nur die von den grossen und erfolgreichen Seiten und Mitgliedern. Der Klassenkampf lässt grüssen. Was jedoch besonders interessant erscheint ist, dass man natürlich nach lokalen Nachrichten suchen kann und dadurch aktuelle Meldungen direkt vom Ort des Geschehens auf den Bildschirm gezaubert bekommt. Gibt man z. B. “Stau A7″ ein finden sich aktuelle Tweets über die Stausituation auf der A7 am Bildschirm ein.

Vorausgesetzt es gibt genügend mobile Twitterer, die auch brav neue Meldungen posten. Es wird interessant und spannend werden was da noch so alles dann an lokalen News erscheinen wird.

Übernimmt Facebook den Werbemarkt im Internet?

17. März 2010
von Gordian Hense

hitwise.com berichtet, dass Facebook am 13.03.2010 das erste mal mehr Besucher auf der Website in den USA zu verzeichnen hatte als Google.com. Bereits an Weihnachten, Neujahr und einigen anderen wichtigen Tagen dieses Jahres reichten die Besucherzahlen von Facebook an die von Google heran. Nun hat es Facebook das erste mal geschafft Google leicht zu übertrumpfen. Mit 7.07 % lagen die Webseitenbesuche bei Facebook um 0.04 % höher als die bei Google. Der Marktanteil, bei den Besuchen, stieg in der vorhergehenden Woche um 185 % für Facebook, bei Google nur um 9 %. Google und Facebook können in den USA ca. 14 % aller Webseitenbesuche auf sich vereinen. Jeder mit ca. 7 %. Jedoch sind die Zuwachsraten bei Facebook extrem hoch im Vergleich zu Google (siehe Grafik). Wenn das so anhält, überholt Facebook über kurz oder lang Google. Das hat sicher auch seine Auswirkungen auf den Werbemarkt. In Facebook lässt sich noch einfacher als mit Google AdWords Werbung machen. Wenn sich das herumspricht und genutzt wird, wird Facebook einer der grössten Konkurrenten für Google, was kontextabhängige Werbung im Internet angeht.

Internet Werbung – wie geht das? Viel wird darüber geschrieben und geredet. Leider wird dieses Thema oft nicht “einfach” erklärt. Deshalb möchte ich hier einen Versuch starten, dem es auch Neulingen im Internet ermöglicht, zu verstehen was es damit auf sich hat und wie Internet Werbung funktioniert.

Webseiten auf denen Werbung gezeigt wird

Im Internet existieren unzählige Webseiten zu verschiedenen Inhalten. Eine Webseite ist zum Beispiel diese hier, die unter dem Domain-Namen “www.gh-consulting.net” aufgerufen werden kann. Die meisten Webseiten haben Unterseiten die weitere Informationen (z.B. “www.gh-consulting.net/leistungen/”) bereit halten.

Viele Webseiten-Betreiber stellen auf ihren Seiten Platz für Anzeigen zur Verfügung, auf denen andere Unternehmen Werbung einblenden können (wir hier nicht). Das sind dann oft Bilder – oder Textbanner am rechten oder linken Seitenrand oder oberhalb oder unterhalb des eigentlichen Textes die auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam machen. Diese Anzeigen sind meist verlinkt, so dass der Besucher, klickt er auf die Anzeige, auf einer anderen Webseite landet, natürlich auf der, für die auf der Anzeige geworben wurde.

So gesehen, existiert eine unendlich grosse Werbefläche im Internet, die nach Kategorie, Geschmack oder Zielgruppen auswählbar ist. Weiter lesen »

Begriffe für die emotionale Ansprache

8. März 2010
von Gordian Hense

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Intelligenz unserer Gene bzw. des Instinkts. In Millionen Jahren haben die Menschen nicht bewusst gedacht, sondern gezielt gehandelt. Einfach aus der Erfahrung gelernt, von Eltern und Geschwistern oder Stammesmitgliedern aufgesogen. Der Mensch hätte sich nicht behauptet, wenn diese “feste programmierten” Erfahrungen nicht über Millionen Jahre von der einen auf die andere Generation übergeben worden wären. Obwohl wir heute so tun, als seien wir “sachlich” gesteuert. “Geiz ist Geil” – der Fernseher kostet nur xy. Irrtum, Forschungen haben ergeben, dass der Mensch, bei den meisten Entscheidungen, nach wie vor zu einem grossen Teil auf seine Millionen Jahre alte Erfahrung zurück greift. Erst recht, wenn seine Emotionalität angesprochen wird. Weiter lesen »