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SEO und Reputation – Blogging
Die grössten Suchmaschinen sortieren ihre Ergebnislisten anhand bestimmter Faktoren, wie mittlerweile weitgehend bekannt sein dürfte. Das Erscheinen an einer besonders hohen Position in den Ergebnislisten ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, der mit Aktivität im Investitionscharakter erreicht werden kann. SEO – Suchmaschinen-Optimierung zielt darauf ab. Mittlerweile haben das auch grosse Unternehmen erkannt und ihre Marketingabteilungen darauf ausgerichtet. Das führt zu neuen Aufgaben und Märkten und damit zu nachfolgenden Wünschen.
Im Markt ist zu beobachten, dass immer mehr grosse Marketingabteilungen freiberufliche Mitarbeiter für journalistische (?) Aufgaben suchen. Das schreiben von Blogbeiträgen, Artikel für Bewertungsportale, Kommentare in Blogs, Forenbeiträge, Emailtexten, Social Media Beiträge, Twitter – News etc. wird zur Basisarbeit für das Reputation-Marketing bzw. SEO, da die Beiträge natürlich auch immer Backlinks enthalten. Es sind ganze Blog-Farmen entstanden die für “Marktanteil” sorgen sollen. Der Markt für freie Schreiber wird dabei immer kleiner da die Nachfrage wächst. Um die Verbreitung der Artikel trotzdem zu gewährleisten setzen die Marketing – Agenturen oder Abteilungen auf bereits vorhandene “fremd” – Blogs und posten gegen Geld dort. Ein nettes Zubrot für Blog-Besitzer, die ihre Blogs schon seit Jahren online haben und gute SEO-Werte vorweisen können. Für einzelne Artikel mit Backlinks werden ordentliche Monatsbeiträge gezahlt. Ein guter Blog wirft da mal schnell mehr Geld ab, als durch Performance-Ads zu erreichen wären. Also doppelter Nachteil für Google.
Allerdings ist einiges dabei für die Blogbesitzer zu beachten.
- die Anzahl der geposteten Artikel sollte sich nicht dramatisch verändern, das wäre auffällig, alle zwei Wochen ein neuer Artikel ist ok
- die “Gast-Beiträge” sollten sich inhaltlich und stilistisch nicht so sehr von den original Blog-Beiträgen unterscheiden
- die “Gast-Beiträge” sollten auf rechtliche Verstösse oder abweichende Niveaus bzw. Meinungen überprüft werden
- letztlich sollte jeder Blog “Publishing Policies” für die auf seinem Blog veröffentlichte Beiträge haben, das erleichtert die Verhandlung mit den Auftraggebern
- und zu guter letzt sollte man sich in den AGBs oder ähnlichem von eventuellen “Fehlern” freihalten, sonst hat man hinterher noch Klagen am Hals
Blogs die gut aufgestellt sind und diese Regeln beachten können in Zukunft ohne grossen Aufwand gutes Geld machen. Der Kampf um die Spitzenpositionen in Suchmaschine bei den grossen Unternehmen hat erst richtig begonnen. Man hat das Gefühl das erst vor Kurzem in den Chefetagen erkannt wurde was die Spitzenpositionen in Suchmaschine für einen Wert für den Produktabsatz haben kann. Und, die Aufbauarbeiten stehen erst noch am Anfang. Es ist also abzusehen, dass das “künstliche” Blogging mit Meinungsmache noch enorme Zuwachsraten haben wird.





