Online Marketing Service

Bannermarkt in Bewegung?

13. April 2011
von Gordian Hense

Von Bannern im Ruhestand und interaktiven Layer-Ads

Lange Zeit war es ruhig an der Front neuer Banner-Formate für Werbung im Internet. Die Branche hatte sich auf einige wenige Maße, Grössen und Inhalte eingeschossen. Es gab und gibt zwar immer ein paar Ausnahmen – jedoch wurden diese wenig genutzt.

Jetzt definierte das IAB (Interactive Advertising Bureau), ein Zusammenschluss von ca. 500 weltweit führenden Media und Technologie-Unternehmen, in ihrem Dokument “Ad Unit Guidelines” neue Strukturen und Zukunftsvisionen. Das IAB teilte einmal die vorhandenen Banner-Formate in “Core Standard Ad Units” und “Delisted Standard Ad Units” ein. Also in Banner die als aktueller “Standard” und Banner die als “Retiered” (Im Ruhestand, ausgelistet) definiert wurden. Ausserdem verkündete das IAB eine Testphase für neue Ad-Formate beginnend mit dem 28.2.2011 für sechs Monate – genannt “Rising Stars Ad Units”.

Rising Stars Ad Units

Rising Stars Ad Units sind Vorschläge von Ad – Formaten verschiedener internationaler Marktteilnehmer die in einem Wettbewerb gewonnen hatten. Google z.B. stellt darunter sein “Billboard” – Format über YouTube vor. “Filmstrip” ist das Format von Microsoft. “Portrait” von AOL. “Pushdown” von Pictela. “Sidekick” von Unicast und “Slider” von Genex. Alles Formate bei denen Animationen, Filme, Bilder in Bewegung sind, durch Aktionen vergrössert werden oder als Layer über den Bildschirm fliegen. Alle diese neuen Formate haben die Interaktivität gemeinsam. Betrachter können durch Aktionen das Verhalten beeinflussen – wenn es denn alles richtig programmiert wurde. Gerade letzterer Punkt wird aufmerksam zu beobachten sein, denn schon jetzt, bei den Beispielen, zeigt sich, dass der User oft nur zum Statisten auf seinem eigenen Browser wird. Kontrolle ist etwas anderes und das “Mitfahren” wird viele genervt abschrecken. Dennoch – der Markt ist in Bewegung und auch für User hat das Vorteile. Eine ganz andere Erlebniswelt mit mehr Information ist möglich.

Google Rich-Media AdWords

Google wirbt in diesen Tagen für neue Rich-Media Anzeigen über das Google Werbenetzwerk. Die Möglichkeiten für Anzeigen durch den Dienst werden stark erweitert. Auf einer eigens eingerichteten Seite “Watch This Space” werden in verschiedenen Videos die Möglichkeiten und Informationen dazu dargestellt. Auch hier ist die Interaktivität ein wichtiger Bestandteil – fährt man z.B. über eine herkömmliche Anzeige im Format 336 x 280 – klappt ein zusätzlicher Layer auf, der dann den halben Bildschirm belegt. Auch dieser kann wieder interaktiv genutzt werden, z.B. durch Produktauswahl.

Unterschiede in Ländern und Akzeptanz

Die Diskussion über neue Formate von Bannern und das Aussortieren alter Formate ist in vollem Gang. Jedoch sehen viele lokal andere Präferenzen als die aus den USA stammenden Vorlagen. So antwortet Jens Pöppelmann vom Deutschen OVK, zum Beispiel auf die Frage welche Standards sich wohl in Deutschland durchsetzen:

Wenn wir uns die Top 4 des Premium Ad Packages laut der Nielsen Online Werbestatistik im Januar ansehen, ist mit dem Pushdown Ad genau eines der Rising Stars Ads, die zu einem Standard werden sollen, abgeschlagen auf dem letzten Platz. Das Pushdown Ad ist sogar von allen im Januar gebuchten Werbeformen laut Nielsen auf dem letzten Platz. Sehr viel besser ist es dem Maxi Ad und dem Banderole Ad ergangen, die die Plätze 1 und 2 in der Werbestatistik belegen. Beide Werbeformen gab es schon vor ihrer Standardisierung im Premium Ad Package. Von daher könnten beispielsweise das Billboard Ad und das Slider Ad gute Chancen haben, sich zu einem Standard in Deutschland zu entwickeln. Beide Werbeformen werden in Deutschland schon häufiger genutzt. Für alle anderen wird es wohl eher schwieriger werden, sich durchzusetzen.

Quelle: InternetWorld

Internet Werbemarkt in Bewegung

Der Internet Werbemarkt ist auf jeden Fall in Bewegung. Viele Neuheiten und Änderungen werden kommen müssen. Denn der Online Markt verändert sich. Asien nimmt einen immer grösseren Anteil ein, andere “Emerging Markets” werden folgen. Kleine und mittlere Unternehmen wollen zunehmend am internationalen Geschehen teilnehmen und auch dort für Ihre Produkte und Dienstleistungen werben. Da fehlt es hinten und vorne an Standards und Möglichkeiten einheitlich über Angebote und Nachfragen zu reden – geschweige denn zu “schalten”. Im Moment teilt sich die Spreu vom Weizen – durch Grösse und Macht – und nicht durch wollen und dürfen. Apple hat gerade die Einstiegshürde für “iAd” von 1’000’000 US-Dollar auf 500’000 US-Dollar gesenkt. Auf der anderen Seite berichtet die Internetworld von enormen Zunhamen bei Banner-Werbung:

Branding-Kampagnen sorgen für ein Plus von 35 Prozent / Video-Werbevolumen seit 2008 verfünffacht

Unternehmen haben die Werbeform “Banner” anscheinend wieder entdeckt und bauen vor allem die Werbung mit “Bewegtbildern” aus.

Die besten PayPal Alternativen

10. Dezember 2010
von Gordian Hense

PayPal (ein Tochterunternehmen von eBay) kennen viele als eines der bequemsten Zahlungssysteme im Internet. PayPal hat sich über Jahre ein grosses Vertrauen bei Kundschaft und Benutzern aufgebaut. Dieses Vertrauen wurde jetzt durch eine kleine, aber wirksame Entscheidung stark erschüttert. PayPal sperrte ohne handfesten Grund den Account der “Wau Holland Stiftung” in Deutschland, weil darüber Spendengelder an Wikileaks flossen. Die Begründung von PayPal lautete: “Verletzung der Nutzungsbedingungen” wegen “Förderung illegaler Aktivitäten” durch Wikileaks (Quelle: Spiegel).

Wie kann man sich als Geschäftskunde auf ein Zahlungssystem verlassen, wenn es zeigt, dass es praktisch ohne eine Prüfung einen Account löschen kann und das auch tut. Die “Förderung illegaler Aktivitäten” durch Wikileaks und die “Wau Holland Stiftung” ist von keinem Gericht, ja nicht einmal als Meinung von Politikern bestätigt worden. Selbst wenn PayPal in seinen Vertragsbedingungen stehen hat, dass es bei Verdacht der “Förderung illegaler Aktivitäten” einen Account löschen kann, wäre das im Fall “Wikileaks” nicht der Fall. Denn selbst Politiker die mit Wikileaks hart ins Gericht gingen, haben immer wieder betont, dass die Arbeit von Wikileaks nicht illegal und sogar durch das Presserecht in der freien Welt geschützt ist. Wie kommt also PayPal dazu beiden Organisationen “Förderung illegaler Aktivitäten” vorzuwerfen. Ich habe das Gefühl es sind ganz einfach private Einschätzungen der Führung von PayPal. Wenn das aber so ist, sind alle Entscheidungen über Account – Öffnungen und Schliessungen und andere Entscheidungen über die Zusammenarbeit mit Kunden, bei PayPal, auch willkürlich?

Ich habe selber Accounts bei PayPal und nutze sie gerne. Nur muss ich nach dem Vorfall mit Wikileaks stärker darüber nachdenken, was passiert, wenn ich mal eine Äusserung mache, die PayPal nicht gefällt. Wie vielleicht diese hier. PayPal hat mich durch ihre Aktion gezwungen stärker über Alternativen nach zu denken und ich habe mich entschlossen diese Alternativen mit Ihnen zu teilen. Vielleicht ist ja das eine oder andere Unternehmen als Leser, dabei, die ähnliche Sorge über das Vertrauensverhältnis zu PayPal haben.

Google Checkout

Google Checkout funktioniert ähnlich wie PayPal und gehört zu Google Inc. Sie können mit Google Checkout Verkauf-Buttons erstellen und diese in Ihre Webseite integrieren. Für viele Shopping-Software gibt es bereits Module oder PlugIns um Google Checkout in ihren Online – Shop zu integrieren. Sie können sogar mit Google Checkout und dem “Store Gadget” einen kompletten Online-Shop erstellen und ihre Produkte darüber im Internet anbieten. Wie PayPal auch werden alle möglichen Kreditkarten und Bankkonten unterstützt. Die meisten Funktionen, die PayPal anbietet, können Sie auch mit Google Checkout nutzen. Die Gebühren sind ähnlich hoch wie bei PayPal. Der Blog zu Google Checkout.

Moneybookers

Moneybookers ist die Tochter von Gatcombe Park Ventures Limited und einer der ersten Konkurrenten zu PayPal gewesen, es bietet fast die gleichen Leistungen an. Allerdings sind die Gebühren niedriger als bei PayPal und die Zahl der unterstützten Shopping-Lösungen ist sehr gross. Das Unternehmen wurde 2001 in London gegründet und startete im April 2002 seinen Service. Im Februar 2003 erhielt Moneybookers die E-Bank-Lizenz und ist seitdem berechtigt, elektronisches Geld auszugeben. Im Mai 2005 wurde Nikolai Riesenkampff neuer Geschäftsführer von Moneybookers. Im März 2006 hatte Moneybookers bereits 1,6 Millionen Kunden.

iKobo

iKobo ist ein weiterer, ernstzunehmender Konkurrent von PayPal, hat aber seinen Hauptsitz in Europa. Es wurde 2001 in England gegründet und hat heute eine sehr grosse Verbreitung auf der ganzen Welt. Es stützt sich allerdings hauptsächlich auf das Visa- und Mastercard – System. Auch die Unterstützung von Online-Shopping-Lösungen ist kaum vorhanden.

chronopay

Ein weiterer Konkurrent zu PayPal ist wohl chronopay.com – das Niederländische Unternehmen mit Sitz in Amsterdam konzentriert sich auf die EU und die östlichen Staaten, wie Russland und das Baltikum.

Alipay.com

Alipay.com hat laut china.org.cn gerade PayPal in China als Online-Zahlungssystem überholt. Sowohl die Anzahl der Nutzer wie auch die Transaktionen übersteigen die von PayPal in China mittlerweile. Das Tochterunternehmen der Alibaba Group hat bereits 500 Millionen Nutzer und wickelt ein Volumen von ca. 230 Mio. Euro mit 2 Mio. Transaktionen “pro Tag” ab. Wer in China Online Business betreiben möchte kommt vermutlich um diesen Dienst nicht herum. Es ist eine Frage der Zeit wann solche Systeme die Welt erobern.

Eine Liste mit weiteren eCash / Electronic Payment Anbietern im internationale Bereich hat Wikipedia.org hier zur Verfügung gestellt. Eine Übersicht für den deutschsprachigen Raum von Online – Zahlungssystemen finden Sie hier.

 

Mir reist gleich die Hutschnur. Weil Amazon willkürlich Wikileaks die Pressefreiheit abschneidet, habe ich mich entschlossen nun bei einem Konkurrenten ein Weihnachtsgeschenk für einen Deutschen Partner zu bestellen. Natürlich möchte ich, dass das Geschenk direkt an den Partner in Deutschland geliefert wird. Das richtige Produkt habe ich auch auf Anhieb bei bol.de gefunden.

Es ist unglaublich aber wahr, boll.de macht es einem unmöglich dieses Produkt online zu bestellen. Ich habe schön brav ein Produkt im Shop ausgewählt und in den Einkaufskorb gelegt. Danach bin ich weiter zu Kasse gegangen. Ich werde gefragt ob ich bereits Kunde bin oder ob ich mit dem Bestellprozess einen Acount anlegen will. Letzteres habe ich bestätigt. Ich werde zuerst nach meiner Adresse gefragt. Darunter kann ich angeben, dass die Lieferung der aktuellen Bestellung an eine andere Adresse geliefert werden soll. Also gebe ich oben in das Formular meine Adresse in der Schweiz ein, natürlich mit einer vierstelligen Postleitzahl. Und, darunter gebe ich die Lieferadresse in Deutschland, natürlich mit einer fünfstelligen Postleitzahl, ein.

Die Postleitzahl ist ungültig

Man sollte es nicht glauben, aber das geht nicht. Egal in welcher Kombination ich meine Daten eingebe, ich bekomme immer wieder die Fehlermeldung “Die Postleitzahl ist ungültig”. Anscheinend kommt es bei bol.de nicht sehr häufig vor, dass jemand aus der Schweiz etwas kauft und es an eine Adresse in Deutschland liefern möchte. Alleine dieser Gedanke ist schon sehr interessant. Aber, dieser Umstand spricht auch Bände, was das Projektmanagement der Online-Lösung angeht. Es scheint keine Fehleranalyse durchgeführt worden zu sein. Dinge die man auf einer Webseite anbietet, sollten zumindest auch funktionieren.

Ich bin mir fast sicher, dass der Fehler in einem Java-Script liegt, welches die Postleitzahl auf die richtige Länge prüfen soll. Sicher gibt es Variablen, die dem Script sagen – du musst auf fünf Stellen prüfen, wenn nicht die Schweiz als Land ausgewählt ist – die Prüfung wird aber nur abhängig vom oberen Feld, dem Land meines Accounts aus überprüft. Da oben als Land Schweiz ausgewählt ist und bei der Lieferadresse eine Deutschland und eine fünfstellige Postleitzahl, meldet das Script die Fehlermeldung und lässt mich meinen Bestellvorgang nicht weiterführen. Schade eigentlich.

Ich hätte eigentlich gedacht, dass Firmen die vermutlich eine Unmenge an Geld für ihre Webshops ausgeben, zumindest den Bestellprozess auf Herz und Nieren prüfen würden. Damit kein Kunde solche Erfahrungen macht wie ich.

Was bleibt mir anderes übrig als zu einem anderen Shop abzuwandern.

Google Translate

Viele grosse Firmen kennen das Problem. Sie haben Webseiten die auf alle Länder ausgerichtet werden müssen, in die sie ihre Produkte oder Dienstleistungen vertreiben oder dort bekannt machen wollen. Durch die Globalisierung betrifft dieses Thema aber auch immer mehr KMUs oder sogar kleine Unternehmen. Wir haben hier einmal die wichtigsten Dinge zusammen gefasst, die ihnen vielleicht helfen können, das Thema richtig anzugehen.

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Die Einführung von “Location Based Services” oder auf Deutsch “Standortbezogene Dienste” müsste eigentlich für Menschenrechte und Datenschützer ein Horror sein.

Standortbezogene Dienste sind Dienste, meist für mobile Geräte konzipiert, die z.B. auf dem Handy anzeigen wenn man sich in der Nähe von einem Schnellimbiss befindet oder sie bieten die Fahrplanauskunft an wenn man sich in der Nähe eines Bahnhofs aufhält. Wenn man sie nicht ausschaltet, dann öffnen sich immer wieder neue Nachrichten auf ihrem Handy, je nach dem wo sie gerade gehen oder fahren. Dazu muss auf dem Gerät eine Technik installiert sein, die den Standort des Gerätes ermittelt, zum Beispiel GPS.

Der Gedanke ist interessant und natürlich für Unternehmen die für sich oder andere werben wollen lukrativ. So können Unternehmen gezielt für den Verkauf vor Ort werben und gleichzeitig Verhaltensmuster ihrer Kunden mit Erfassung der Person verknüpfen. Die meisten Handys werden nur von ihrem Besitzer benutzt. So kann ein ganz spezifisches Personendiagramm erstellt werden, was wiederum für die Zusendung von Prospekten oder andere Werbebotschaften genutzt wird. Selbst im Fernsehen könnte dann Werbung in einer bestimmten Region ausgestrahlt werden, von der man weiss, das die Benutzer, die in dieser Region leben, bestimmte Interessen haben.

Aber diese Services haben auch eine Schattenseite. Natürlich werden die Daten die abgerufen werden in Log-Dateien auf den Servern erfasst. Dabei werden sicher auch IP-Adresse, Handy-Kennung und viel mehr von Ihrem Gerät und der Verbindung gespeichert. Stellen sie sich vor sie sind auf St.Pauli in Deutschland und ständig werden ihnen Links zu Webseiten von eindeutigen Angeboten angezeigt und sie klicken auf einen Link. Natürlich wird das auch erfasst. Über Ihre Telefonnummer oder den Vertrag lässt sich eine genaue Zuordnung zu ihrer Person vornehmen. Apple plant in einem seiner neuen iPhones sogar ein Bezahlsystem mit dem sie dann z.B. das Kino bezahlen können oder die Eisdiele oder den Schnellimbiss. Man weiss dann also womit sie bezahlen, denn die Kreditkarten müssen hinterlegt sein, und wie viel sie bereit sind für das einzelne Produkt auszugeben.

Für die Werbeindustrie sind diese Daten sehr wertvoll und Provider die sie erfassen, können sie sicher in Zukunft teuer an die Werbeindustrie verkaufen. Denn mit diesen Daten kann man fast lückenlose Kundenprofile erstellen. Wo bewegen sie sich, was kaufen sie, was interessiert sie, womit bezahlen sie, wie hoch darf der Preis sein, wen kennen sie und viele weitere Informationen können so von einer Person erfasst werden. Beim nächsten Einkauf im Supermarkt wird ihnen dann genau das vor die Nase gehalten was sie nach ihrem Profil interessieren könnte. Und noch viel mehr.

Aber nicht nur das, der Staat und seine Organe haben das Recht auf diese Daten zuzugreifen, natürlich nur im Falle einer “vermeintlich” kriminellen Tat, wenn ein Richter das genehmigt. Wir wissen alle, das auch Unschuldige in sogenannte Rasterfahndungen geraten können und schnell werden Verhalten von jemandem bekannt, die er lieber nicht in den Händen anderer gewusst hätte. Die Hürden diese Daten zu bekommen und zu nutzen sind kleiner und die Auswirkungen die jemanden treffen können sind viel grösser geworden. Ausserdem hat jemand der das alles weiss eine grundlegende Unsicherheit bei der Benutzung von elektronischen Geräten.

Die Diskussionen in Deutschland über StreetView von Google und dem Datenschutz für den einzelnen Menschen werden nicht umsonst geführt. Da wir heute leider weit verbreitet in einer Neidkultur leben und einer dem anderen seinen Erfolg neidet, ist es natürlich gefährlich geworden seine persönlichen Daten frei zugänglich zu lassen. Das geht ja schon damit los was jemand in seinem Blog im Internet schreibt. Schauen sie sich das Privathaus ihres Rechtsanwaltes mal an, lebt er gut von ihrem Honorar? Oder ist es das Haus seiner Mutter und es ist nur eine Täuschung? Sie sind einer kleinen Oberflächlichkeit aufgelegen und haben aber beim letzten Gespräch eine kleine unschöne Bemerkung darüber fallen gelassen? Wie wird das unser Leben beeinflussen? Erste Anzeichen im allgemeinen Verhalten sind klar und deutlich zu erkennen.

Zusätzlich wissen wir nicht ob andere Organisationen aus anderen Ländern Zugriff auf diese “Location Based Services” Daten haben. Wer sagt uns denn, dass nicht mancher Provider ganze CDs oder DVDs mit Bewegungsdaten an andere Länder verkauft, weil sie sich über die Verhaltensmuster in dem anderen Land informieren wollen. So wie es in den letzten Jahren mit vermeintlichen Steuersündern – CDs gemacht wird? Geheimdienste haben sicher auch schon Zugriff auf solche Systeme, vielleicht sogar ohne das es die Provider wissen und erstrecht nicht sie als Endverbraucher.

Ich finde, die Werbeindustrie ist es ihren Kunden aber auch den Endverbrauchern schuldig darüber zu informieren was alles erfasst wird, wo es benutzt wird und wie man es wieder löschen kann. Diese Transparenz und Leistung haben sie als Endverbraucher verdient. Wer “Location Based Services” haben will, soll auch die realen Kosten angeben. Dann bekommt die Datenerfassung von “Location Based Services” auch seinen tatsächlichen Preis. Die Kalkulation der Werbung über Location Based Services muss diese oben genannten Dinge mit abdecken und damit würde so mancher Dienst schon über den Preis unnütze. Und wir Endverbraucher würden gleichzeitig vor einem übertriebenen Machbarkeitsglauben geschützt.