
Bannermarkt in Bewegung?

Von Bannern im Ruhestand und interaktiven Layer-Ads
Lange Zeit war es ruhig an der Front neuer Banner-Formate für Werbung im Internet. Die Branche hatte sich auf einige wenige Maße, Grössen und Inhalte eingeschossen. Es gab und gibt zwar immer ein paar Ausnahmen – jedoch wurden diese wenig genutzt.
Jetzt definierte das IAB (Interactive Advertising Bureau), ein Zusammenschluss von ca. 500 weltweit führenden Media und Technologie-Unternehmen, in ihrem Dokument “Ad Unit Guidelines” neue Strukturen und Zukunftsvisionen. Das IAB teilte einmal die vorhandenen Banner-Formate in “Core
Standard Ad Units” und “Delisted Standard Ad Units” ein. Also in Banner die als aktueller “Standard” und Banner die als “Retiered” (Im Ruhestand, ausgelistet) definiert wurden. Ausserdem verkündete das IAB eine Testphase für neue Ad-Formate beginnend mit dem 28.2.2011 für sechs Monate – genannt “Rising Stars Ad Units”.
Rising Stars Ad Units
Rising Stars Ad Units sind Vorschläge von Ad – Formaten verschiedener internationaler Marktteilnehmer die in einem Wettbewerb gewonnen hatten. Google z.B. stellt darunter sein “Billboard” – Format über YouTube vor. “Filmstrip” ist das Format von Microsoft. “Portrait” von AOL. “Pushdown” von Pictela. “Sidekick” von Unicast und “Slider” von Genex. Alles Formate bei denen Animationen, Filme, Bilder in Bewegung sind, durch Aktionen vergrössert werden oder als Layer über den Bildschirm fliegen. Alle diese neuen Formate haben die Interaktivität gemeinsam. Betrachter können durch Aktionen das Verhalten beeinflussen – wenn es denn alles richtig programmiert wurde. Gerade letzterer Punkt wird aufmerksam zu beobachten sein, denn schon jetzt, bei den Beispielen, zeigt sich, dass der User oft nur zum Statisten auf seinem eigenen Browser wird. Kontrolle ist etwas anderes und das “Mitfahren” wird viele genervt abschrecken. Dennoch – der Markt ist in Bewegung und auch für User hat das Vorteile. Eine ganz andere Erlebniswelt mit mehr Information ist möglich.
Google Rich-Media AdWords
Google wirbt in diesen Tagen für neue Rich-Media Anzeigen über das Google Werbenetzwerk. Die Möglichkeiten für Anzeigen durch den Dienst werden stark erweitert. Auf einer eigens eingerichteten Seite “Watch This Space” werden in verschiedenen Videos die Möglichkeiten und Informationen dazu dargestellt. Auch hier ist die Interaktivität ein wichtiger Bestandteil – fährt man z.B. über eine herkömmliche Anzeige im Format 336 x 280 – klappt ein zusätzlicher Layer auf, der dann den halben Bildschirm belegt. Auch dieser kann wieder interaktiv genutzt werden, z.B. durch Produktauswahl.
Unterschiede in Ländern und Akzeptanz
Die Diskussion über neue Formate von Bannern und das Aussortieren alter Formate ist in vollem Gang. Jedoch sehen viele lokal andere Präferenzen als die aus den USA stammenden Vorlagen. So antwortet Jens Pöppelmann vom Deutschen OVK, zum Beispiel auf die Frage welche Standards sich wohl in Deutschland durchsetzen:
Wenn wir uns die Top 4 des Premium Ad Packages laut der Nielsen Online Werbestatistik im Januar ansehen, ist mit dem Pushdown Ad genau eines der Rising Stars Ads, die zu einem Standard werden sollen, abgeschlagen auf dem letzten Platz. Das Pushdown Ad ist sogar von allen im Januar gebuchten Werbeformen laut Nielsen auf dem letzten Platz. Sehr viel besser ist es dem Maxi Ad und dem Banderole Ad ergangen, die die Plätze 1 und 2 in der Werbestatistik belegen. Beide Werbeformen gab es schon vor ihrer Standardisierung im Premium Ad Package. Von daher könnten beispielsweise das Billboard Ad und das Slider Ad gute Chancen haben, sich zu einem Standard in Deutschland zu entwickeln. Beide Werbeformen werden in Deutschland schon häufiger genutzt. Für alle anderen wird es wohl eher schwieriger werden, sich durchzusetzen.
Quelle: InternetWorld
Internet Werbemarkt in Bewegung
Der Internet Werbemarkt ist auf jeden Fall in Bewegung. Viele Neuheiten und Änderungen werden kommen müssen. Denn der Online Markt verändert sich. Asien nimmt einen immer grösseren Anteil ein, andere “Emerging Markets” werden folgen. Kleine und mittlere Unternehmen wollen zunehmend am internationalen Geschehen teilnehmen und auch dort für Ihre Produkte und Dienstleistungen werben. Da fehlt es hinten und vorne an Standards und Möglichkeiten einheitlich über Angebote und Nachfragen zu reden – geschweige denn zu “schalten”. Im Moment teilt sich die Spreu vom Weizen – durch Grösse und Macht – und nicht durch wollen und dürfen. Apple hat gerade die Einstiegshürde für “iAd” von 1’000’000 US-Dollar auf 500’000 US-Dollar gesenkt. Auf der anderen Seite berichtet die Internetworld von enormen Zunhamen bei Banner-Werbung:
Branding-Kampagnen sorgen für ein Plus von 35 Prozent / Video-Werbevolumen seit 2008 verfünffacht
Unternehmen haben die Werbeform “Banner” anscheinend wieder entdeckt und bauen vor allem die Werbung mit “Bewegtbildern” aus.
Ist Ihre Internetlösung Google TV konform?
Nächstes Jahr, also 2011, soll es kommen, das Internet Fernsehen von und mit Google, Sony und Logitech. In zahlreichen Publikationen wurde darüber berichtet. Alle schreiben viel, keiner weiss aber worum es eigentlich geht, oder man schreibt nicht darüber. Die Frage ist doch: “welches Geschäftsmodell treibt Google an, Internet-Fernsehen vorwärts zu bringen”? Aus meiner Sicht gibt es dafür folgende Gründe.
Filme werden das Internet Medium Nummer 1
Kinos haben in den letzten Jahrzehnten enorme Konkurrenz bekommen. Zuerst kamen Video-Casetten und Recorder, dann DVDs und Player und heute das Internet. Der Filmindustrie wird es in den nächsten Jahren genau so ergehen, wie der Musikindustrie in den letzten Jahren. Tauschplattformen für Filme gibt es jetzt schon genug. Datenträger, Abspielgeräte, Fernseher und Heimkino-Equipment sind zu günstigen Preisen zu haben. Wer will, kann heute schon tagelang Filme konsumieren ohne nur ein Bit an Daten aus den üblichen Chanels zu sehen. Der Markt boomt und Apple hat mit Apple TV und iTunes Shop einen Vertriebskanal geöffnet. Leider sind rechtliche Probleme noch die Hürden die genommen werden müssen. Aber das Konzept ist genial. Über das Internet kann man einen Film zigtausend mal zu super günstigen Preisen verkaufen und nimmt damit noch mehr ein als wenn der Film in allen Kinos der Welt zeitgleich gezeigt würde. Weiter lesen »
Video – Werbung nimmt zu
Auf der Aufmerksamkeitsskala im Online Marketing sind Video-Spots an höchster Stelle zu finden. Einer Studie zufolge (Online Publishers Association) betrachten in den USA bereits 5 % aller Internetnutzer täglich ein Online-Video, 24 % sehen mindestens eines in der Woche und 46 % einmal im Monat. 69 % der User haben bereits einmal ein Online-Video angesehen und 93 % der Internet-User wissen, dass sie Online-Videos ansehen können bzw. das es sie im Internet gibt. Bei den Inhalten stehen News (49 %) gefolgt von Musik-Clips (48 %) an den ersten Stellen. Danach folgen Film-Trailers, TV-Shows und von Usern erstellte Videos. Danach folgen komplette Filme sowie Sport-Beiträge. Wie einfach es ist einen Video-Spot zu erzeugen können wir Ihnen hier zeigen. Das folgende Video ist wie folgt entstanden.
1. Photo Session bei einer Wanderung.
2. Bearbeitung der Bilder und erstellen einer Slide-Show
3. Kovertieren der Slide-Show in einen Film
4. Bearbeiten des Films mit Übergängen und Text
5. Konvertieren des Films auf Internetgrösse
6. Übertragen des Films auf YouTube und andere Plattformen
7. Einbinden des Films in Content
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Google AdWords Erfolgsgeschichten
Thema “Lokale Anzeigen”
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- Apo-Rot Apotheke – Arzneimittel per Internet – 300’000 Kunden werden informiert (PDF: aporot)
Thema “Display Anzeigen”
- Webasto – Standheizungen und mehr – Video-Clip generiert 70’000 PIs (PDF: webasto)
- data-inside GmbH – Innovativ werben mit Gadget-Anzeigen (PDF: datainside)
- upjers com – Browser – Game Plattform – vom Hobby zum Beruf (PDF: upjers)
Thema “Content Anzeigen”
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- AirBerlin - Impressions im oberen siebenstelligen Bereich (PDF: airberlin)
Thema “AdWords Optimieren”
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Thema “AdWords Werbeformate”
- Google AdWords Anzeigenformate (PDF: google_anzeigenformate)
- Google AdWords Such-Werbenetzwerk (PDF: das_google_suchwerbenetzwerk)
- Google AdWords eigenes Werbenetzwerk (PDF: google_netzwerk)
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- Google AdWords Handy Anzeigen (PDF: handy_anzeigen)
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Thema “AdWords Werbestrategien”
- Google AdWords Mediamix – Studie Karstadt (PDF: studie_karstadt_mediamix)
- Google AdWords Umfragen – Studie Infratest (PDF: studie_tns_infratest)
- Google AdWords Vergleich – Studie Paid vs. Organic (PDF: paidvsorganic_studie)
- Google AdWords Markenbildung – Studie (PDF: markenbildung_de)
Google AdWords Erfolgsrechner
- Excel Datei zur Berechnung eines Tagesbudget für Adwords (PDF: AdWordsErfolgsrechnung)
Naheliegend, oder nicht? Gerüchten zu folge, soll Apple nach dem grossen Erfolg des iPhones, mit dem iPhone Touchscreen, eine neue Generation an Computern planen, die die Vorzüge des iPhones und der MacBooks von Apple vereint. Die Namen dafür “Air Board”, “MacBoard” oder “MacBoard Air” sind im Gespräch. Unten eine Vision von Adam Benton – www.kromekat.com – die aber noch auf einem kleineren Bildschirm basiert.

Der Touchscreen des iPhone ist eine geniale Erfindung. Und wäre die Basis für die neuen Geräte “Air Board”, “MacBoard” oder “MacBoard Air”. Wem die Unterschiede zu herkömmlichen Touchscreens nicht ganz klar sind, hier noch einmal eine Darstellung über Apples iPhone Touchscreen.
- Apples iPhone Touchscreen unterscheidet zwischen Berührungen menschlicher Körperteile, z.B. den Fingern, und anderen Objekten. Mit einem, für andere Handhelds üblichen Stift, kann man darauf nichts bewirken. Und das ist gut so. Denn Berührungen des Apples iPhone Touchscreen durch alle möglichen Objekte sind ja durch das offene Design vorprogrammiert. Das Gerät soll ja nicht Funktionen ausführen, wenn es in der Tasche liegt und bewegt wird. Das Apples iPhone Touchscreen System funktioniert präzise. Nur wenn man mit dem Finger die Fläche des Apples iPhone Touchscreen berührt, können die Funktionen ausgeführt werden.
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